SCHEIBENTÖNUNG MIT DEM HAUTOOL

Seit über 20 Jahren töne ich Autoscheiben. In dieser Zeit habe ich viele Sonnenschutzfolien und Rakel vergleichen können. Die Idee mein eigenes Rakel zu entwickeln kam mir als mein langjähriges Lieblingsrakel nicht mehr lieferbar war. Aber auch mein Lieblingsrakel hatte einige Nachteile, die mir für die Entwicklung meines eigenen Rakels sehr geholfen haben.

Es sollte, zum Beispiel, nach 3-maligem Abziehen mit dem Kantenhobel nicht mehr zu klein sein und eine angenehme Größe haben. Es sollte so dünn sein, dass komplette Flächen mit diesem Rakel in einem Zug bis in die äußerste Ecke jeder Gummidichtung gerakelt werden kann. Denn auch die Verkleidungen an den Fahrzeugen werden immer komplexer. Dafür sind einige Rakel einfach zu dick. Und so entstand mein HauTool. Die Trapezform meines alten Rakels wollte ich beibehalten, weil man enge Türgummis und Verkleidungen damit perfekt ausrakeln kann. Schwierig bei der Entwicklung war es, den richtigen Kunststoff zu finden.

Er durfte nicht zu weich sein, denn dann ist auf der spitzen Ecke des Trapezes nicht genug Druck um in eine enge Gummidichtung zu rakeln. Er durfte nicht zu hart sein, um das Risiko von Kratzern auf der Tönungsfolie zu vermeiden. Er durfte nicht zu gummiartig sein, damit sich das Rakel nicht in engen Verkleidungen verhakt und die Folie wieder mit rauszieht. So entstanden nach langen tüfteln zwei Härtegrade meines Tools. Viele befreundete Folienbeschichter, haben das rote HauTool für gut befunden. Aber wahrscheinlich wird es im Hochsommer bei 30 Crad Celius und mehr zu weich sein. Dann ist das Schwarze, mein Favorit, perfekt !